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Jahreshauptversammlung und Infoveranstaltung PDF Drucken E-Mail

Am 24. Januar fand in Kempen nach der Jahreshauptversammlung des Vereins "Arbol de la Esperanza" eine Informationsveranstaltung statt. Wie in jedem Jahr nutzte Angie Aretz, die als pädagogische Leiterin im Straßenkinderheim in Quito arbeitet, ihren "Heimaturlaub", um  über die neuesten Entwicklungen in Ecuador zu informieren. dsc_0022.jpg

 In ihrem eindrucksvollen Vortag schilderte sie - untermalt von vielen Bildern - den Alltag im Heim: Vorbereiten und Einnehmen der Mahlzeiten, Spülen, Hausaufgaben machen, Putzen, Wäsche waschen ....aber auch Spielen, Fernsehen und Feste feiern.

Am Beispiel von drei Jungen, die im Heim leben, wurde deutlich, welche inneren und äußeren Verletzungen viele der Jungen aufweisen, und wie intensiv mit ihnen psychologisch gearbeitet werden muss, damit sie die erlittenen Misshandlungen verarbeiten können.

Angie Aretz erzählte aber auch vom "aventura" des letzten Sommers, dem alljährlichen Sommerabenteuer in den Schulferien, das die Gruppe 2009 in den Oriente Ecuadors führte, das Amazonastiefland. Mit wenig Geld, das die Jungen zuvor größtenteils selbst verdient hatten, schlugen sie sich zwei Wochen durch und lernten ihr Land und seine menschllichen und tierischen Bewohner besser kennen. Aber das "aventura" diente nicht nur touristischen Zwecken, sondern soll vor allem auch den Zusammenhalt der Gruppe festigen und die Teamfähigkeit und das Selbstbewusstsein der Jungen stärken. 

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Besonderen Anklang bei den trotz des widrigen Wetters zahlreich erschienenen Besuchern fand ein kurzer Film über das Projekt und seine Bewohner, den einige Jungen aus dem Heim mit Hilfe einer ehemaligen Freiwilligen selbst gedreht hatten.

 

Schließlich stellten sich noch die drei neuen Freiwilligen vor, die im August diesen Jahres für ein Jahr nach Quito reisen werden, um im Straßenkinderprojekt zu arbeiten.

 

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