
| Das Straßenkinderprojekt „Árbol de la Esperanza“ |
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Ähnlich wie in SOS-Kinderdörfern leben sie in einer Gemeinschaft von 10 Jungen zusammen mit einem Heimvater oder einer Heimmutter. Sie gehen zur Schule oder erlernen bereits einen Beruf. Sie spielen gerne Fußball und lieben es, abends eine Telenovela im Fernsehen anzuschauen. Einige haben eine Freundin, andere interessiert es mehr, mit Klassenkameraden um den Block zu ziehen. "Ganz normale" Kinder! Und dann unterhalten sich -nennen wir sie Paúl (12 Jahre) und Andrés (8 Jahre)- abends im Bett darüber, wie und womit ihr Vater bzw. Stiefvater sie verprügelt hat. Die Rede ist da von Ledergürtel, Peitsche und Stock. Die Narben auf dem Kopf von der stumpfen Seite eines Messers sind deutlich zu sehen, wenn der Friseur Paúls Haare wieder mal zu kurz geschnitten hat. Hender (15 Jahre) ist immer noch sprachlos darüber, dass sein Stiefvater ihn mit 8 Jahren sexuell missbraucht hat. Roberto (14 Jahre) möchte Ruhe im mit 3 weiteren Jungen geteilten Schlafzimmer. Er hat am nächsten Tag eine wichtige Prüfung in der Schule. Und da er mit 12 Jahren zum ersten Mal eine Schule besuchte und mit 14 das 3. Schuljahr besucht, will er noch etwas lernen. Und plötzlich "ganz andere" Kinder!
Der Herausforderung, diese "ganz normalen und gleichzeitig ganz anderen" Kinder und Jugendlichen auf ihrem ganz eigenen Lebensweg zu begleiten und zu unterstützen, stellt sich das (Straßen-)kinderprojekt bereits seit 1991. Was das alles beinhaltet, erfahren Sie auf den folgenden Seiten zum Projekt! |