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Große Verabschiedung der Freiwilligen in Quito |
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Am Sonntag, dem 1. August 2010, wurden Susanne, Arne und Thomas verabschiedet.
Sie haben als Freiwillige ein Jahr im Projekt Árbol de la Esperanza gearbeitet, haben 24 Stunden am Tag das Leben mit den Jungen in den drei Wohngruppen geteilt. Sie haben die Erzieher im Alltag unterstützt, haben bei der Hausarbeit geholfen, haben die Jungen zu Arztterminen begleitet, haben ihnen bei den Hausaufgaben geholfen und nicht zuletzt ganz viel mit ihnen gespielt und sind zu wichtigen Bezugspersonen für die Kinder geworden. Da ist es verständlich, dass der Abschied allen sehr schwer fiel.
Die Freiwilligen hatten zum Abschied ein großes Spiel für die Kinder vorbereitet, das "Chaosspiel", das sowohl den großen als auch den kleinen Jungs viel Spaß gemacht hat. In kleinen Gruppen spielten sie miteinander, mussten im Gelände verteilte Kärtchen finden und zusammen viele verschiedene Aufgaben erfüllen.
Nach dem Spielwurde eine lange Tafel im Innenhof des Heims aufgebaut und es gab ein Festmahl aus Würstchen, Nudelsalat, Maiskolben und Götterspeise zum Nachtisch.
Am Ende dieses Tages wurden Susanne, Arne und Thomas noch in "ihren" jeweiligen Wohngruppen verabschiedet, und dann war das Jahr endgültig vorbei.
Den Kindern wurde der Abschied dadurch ein bisschen erleichtert, dass gerade zwei ehemalige Freiwillige ihre Semesterferien im Heim in Quito verbringen. Und im September kommen dann die neuen Freiwilligen an, die natürlich gespannt erwartet werden.
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Wieder eine Abiturfeier im Árbol de la Esperanza |
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Am 30. Juli feierte der 3. Junge in der fast 20-jährigen Geschichte des Árbol de la Esperanza sein bestandenes Abitur.
Mit über 20 anderen Jugendlichen in demselben Jahrgang begann Cristhian die Oberstufe im Collegio, aber nur er und eine Mitschülerin bestanden im Juli die umfangreichen schriftlichen und mündlichen Prüfungen zum Abitur.
In Ecuador muss man nicht nur eine sehr umfangreiche Hausarbeit schreiben, zu deren Thema man anschließend auch noch mündlich befragt wird, sondern man muss auch in fast allen anderen Schulfächern schriftliche oder mündliche Prüfungen ablegen. Nach wochenlanger Büffelei war Cristhian zu Recht sehr stolz auf die erbrachte Leistung.
Der erste Teil der Abiturfeier fand morgens in der Schule statt. Dazu versammelte sich die gesamte Lehrerschaft und die Familien der beiden Abiturienten. Im Falle von Cristhian war das Angie Aretz als seine "Heimmutter", sieben seiner jüngeren Heimbrüder und die Familie von Angie aus Deutschland, die gerade zu Besuch war. Wie auch in Deutschland hielten die Schulleiterin, eine Lehrervertreterin, Cristhian als Abiturient und Angie als Elternvertreterin Reden, die anders als in Deutschland von Musik untermalt wurden, was für eine sehr gefühlvolle Stimmung sorgte.
Anschließend erhielten alle Lehrer von den beiden Abiturienten ein kleines Geschenk zum Dank für ihre Begleitung. Für die Schule stiftet jeder Abiturjahrgang eine Tafel, auf der Fotos und Namen der Abiturienten eingraviert sind. Obligatorisch bei einer solchen Feier ist auch das Singen der ecuadorianischen Nationalhymne und der Hymne der Schule.
Der zweite Teil der Feier fand dann in lockerer Atmosphäre im Heim statt, wo alle sich mit gegrillten Würstchen und Kartoffelsalat ganz unecuadorianisch stärken konnten.
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Wohnungsneubau soll Übergang in die Selbstständigkeit erleichtern |
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Nur wenige Straßen weiter, etwas oberhalb des Hogar Árbol de la Esperanza, entsteht im Moment ein kleiner Neubau mit drei 1-Zimmer-Appartments. Diese Wohnungen sind gedacht für Jungen, die zu alt werden für das Leben in den drei Wohngruppen des Heims, die finanziell halbwegs auf eigenen Beinen stehen, aber emotional noch die Nähe zu ihrem "alten Zuhause" und zu den Erziehern brauchen. So können sie ein eigenständiges Leben "üben", finden im Notfall aber die ihnen vertrauten Bezugspersonen in der Nähe, die ihnen mit Rat und Tat zu Seite stehen können.
Die Bauarbeiten schreiten schnell voran, die Wohnungen sollen noch in diesem Herbst fertiggestellt werden. Der erste Bewohner steht schon fest und freut sich sehr auf seine eigene Wohnung. Von seinem Gehalt in einer Kunststofffabrik spart er schon lange für eine eigene Matratze, einen Tisch, einen Stuhl und einen kleinen Gaskocher.
Wir werden an dieser Stelle über die weitere Entwicklung dieses neuen "Astes" des Árbol de la Esperanza (Hoffnungsbaum) berichten.
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Hosen, Pullis, Stifte und mehr - Sammelaktion für die Jungen im Árbol |
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Vor den Sommerferien erreichte alle Schulen, die das Straßenkinderheim in Quito regelmäßig durch Projekte und Aktionen unterstützen, ein Brief von Angie Aretz. Sie berichtete den Schülerinnen und Schülerin darin von den Neuigkeiten aus den drei Wohngruppen, von den Zukunftsplänen einiger der Jugendlichen, von der Wasserknappheit und von den neuen Kindern im Heim.
Oft werden neue Kinder mitten in der Nacht von der ecuadorianischen Kinderschutzpolizei im Heim abgegeben, um sie vor Misshandlungen in den Familien zu schützen. Die Kinder kommen nur mit der Hose und dem T-Shirt bekleidet an und erhalten dann ein Wäschepaket. Dies besteht für jeden Jungen aus 3 Hosen, 3 kurzen Hosen, 5 T-Shirts, 3 Pullis, 7 Unterhosen, 7 Paar Strümpfen und einem Paar Schuhen. Da in den vergangenen Monaten viele neue Kinder in den Árbol gekommen sind, war die Kleiderkammer im Heim fast leer.
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weiter …
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März 2010: DPSG Kempen spendet St.-Martins-Geld |
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Die Westdeutsche Zeitung berichtet am 09.03.2010 über die Spendenüberreichung auf der Stammesversammlung des DPSG-Stammes Kempen.
Lesen Sie hier mehr!
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